Naturnahe Wege im Wohngebiet „Im Kleegarten“

Die Arbeitsgruppe der Spielleitplanung, unter der Leitung von Frau Birgit Krämer hat zusammen mit Anwohnern des Wohngebietes „Im Kleegarten“ in den letzten Wochen und Monaten einen ersten Planungsentwurf für die Gestaltung der Freiflächen im neuesten Wohngebiet der Stadt Polch erarbeitet. Ziel ist es eine naturnahe attraktiv gestaltete Wegebeziehung für Bürger der Stadt Polch, aber vor allem für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Als Grundvoraussetzung, neben den Wünschen und Ideen über die künftige Gestaltung und Nutzung, sollte bereits im Vorfeld ein verträgliches Nebeneinander zwischen den neu zu schaffenden Bereichen und den unmittelbaren angrenzenden privaten Grundstücken geschaffen werden. Aus diesem Grund haben sich aktiv an der Entstehung dieses Entwurfes die Anwohner beteiligt. Der Planer Dirk Strang hat alle Ideen und Wünsche in einem Planungsentwurf umgesetzt. Diesen Entwurf sowie die dazugehörigen Erläuterungen und Ziele stellte die pädagogische Fachkraft der Spielleitplanung, stellvertretende Leitung der Kita „Backhaus“ und Naturpädagogin Doreen Elzner im Februar dem Bau- und Planungsausschuss der Stadt sehr anschaulich vor. Wichtigster Gestaltungsaspekt dieser Flächen ist der angestrebte „grüne Charakter“, den es gilt beizubehalten. Denn dies ist ein Hauptaugenmerk von der Stadt der demographischen Entwicklung entgegenzuwirken, und somit Polch noch attraktiver für Familien mit Kindern zu machen. Neben dem Naturnahen Begegnungsraum wäre hiermit ein weiterer Meilenstein dafür gelegt, und auch die Schließung des „Grünen Gürtels“ um die Stadt geglückt. Somit haben alle Bürger die Gelegenheit ihren Ort auf Verkehrsberuhigten Sicheren und „Grünen“ Weg zu umwandern. Als Ausstattungselemente wurden vorgeschlagen: die Herausbildung einer in Ost- West- Richtung verlaufenden unbefestigten Wegebeziehung die unterschiedliche Nutzeransprüche berücksichtigt (Fußgänger und Radfahrende Kinder und Jugendliche), Attraktive Wegeführung mit unterschiedlichen Gestaltungselementen z. Bsp. Weidenbrücken und Kletter- oder Hangelgerüste, Teilabgrenzung und dadurch Rückzugsmöglichkeiten durch Steinmauern, Hecken und Pflanzen sowie Gestaltung mit Kies, Sand und Ton. Ebenfalls könnte es Trittsteine aus Findlinge oder naturbelassenen Rundhölzern geben oder Balancierelemente aus Baumstämmen. Es ist angedacht Obst und Kletterbäume unterzubringen, ein Trockenflußbett zu errichten sowie eine kleine Aufschüttung als Kletter- und Rodelhügel zu bauen. Desweiteren sind Verkehrsberuhigende Maßnahmen überlegt worden. Diese könnten Beispielsweise aufgemalte Trittspuren von Kindern oder Holzfiguren am Straßenrand sein. Nach den ausführlichen Erläuterungen wurden noch die Anwohner vor dem Bauausschuss der Stadt gehört. In der Stadtratssitzung im März wird abschließend über die weitere Vorgehensweise entschieden. 
 
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